Blutgerinnsel
Ein Blutgerinnsel oder Thrombus bildet sich in einem Blutgefäß und kann dieses verengen oder sogar verstopfen. Dieser Vorgang wird als Thrombose bezeichnet und kommt vorwiegend in der Venen der unteren Hälfte des Körpers vor. Verursacht wird die Thrombose durch Schädigungen der Gefäßwand, einen verlangsamten Blutfluss und Veränderungen der Gerinnungsneigung. Es gibt eine Reihe von Risiken, welche die Entstehung solch einer Erkrankung begünstigen, wie zum Beispiel mangelnde Bewegung, erhöhte Blutgerinnungsneigung, Infektionskrankheiten, Arteriosklerose, Diabetes, Bluthochdruck, Herzinsuffizienz, Verletzungen, gewisse Medikamente (vor allem die Anti-Baby-Pille), Rauchen und Übergewicht. Die Anzeichen der Thrombose sind plötzliche Schmerzen in den Beinen oder Schmerzen, die mit Bewegung zusammenhängen, Wadenschmerzen auf Druck, Schwellung des Beins, Druck in der Fußinnenseite und eine verstärkte Sichtbarkeit der oberen Venen. Das gleiche gilt auch, wenn die Thrombose in den Armen lokalisiert sein sollte. Nur innerhalb der ersten zehn Tage nach der Entstehung ist die Thrombose, medikamentös oder chirurgisch, heilbar und hängt von der Entwicklung des Blutgerinnsels ab. Wenn der Thrombus frühzeitig entdeckt wird, stehen die Chancen auf Genesung gut. Ist er jedoch bereits fortgeschritten kann die Therapie nur ein weiters Wachstum verhindern.