Bronchialkarzinom
Das Bronchialkarzinom oder Lungenkrebs ist die dritthäufigste bösartige Tumorerkrankung in Deutschland, die durch Rauchen und berufliche Staubbelastung verursacht wird und durch eine genetische Disposition begünstigt wird. Im Frühstadium äußert sich die Erkrankung durch anhaltenden Husten und Atemnot und später kommen ein blutiger Auswurf und Gewichtsverlust hinzu. Es wird zwischen zwei Arten von Lungenkrebs unterschieden. Das kleinzellige Karzinom bildet auch in anderen Organen, vorwiegend in der Leber und im Gehirn, Metastasen und ist daher schwer zu behandeln. Auch nach einer Chemotherapie sind die Heilungsaussichten sehr gering, da es eine hohe Rückfallquote gibt. Den Betroffenen bleiben nach der Behandlung nur noch ca. vier bis zwölf Monate Lebenszeit. Das nicht-kleinzellige Karzinom tritt meistens örtlich ohne weitere Metastasenbildung auf und muss chirurgisch entfernt werden, was allerdings nur bei 20 Prozent der Erkrankten gelingt. Im Anschluss an die OP folgt eine Chemotherapie oder/und eine Bestrahlung. Zwischen 20 und 50 Prozent der Patienten leben nach der Diagnose noch mehr als fünf Jahre.