Bronchitis, chronische

Bei der chronischen Bronchitis handelt es sich um eine dauerhafte Erkrankung der Bronchien, die zu den COPD (chronic obstructive pulmonary disease = chronisch obstruktive Lungenerkrankungen) gehört und hauptsächlich durch Rauchen aber auch durch längerfristiges Einatmen andere Giftstoffe, wie Staub, Chemikalien und Gase, ausgelöst wird und durch bestimmte genetische Voraussetzungen begünstigt wird. Männer sind davon drei mal häufiger betroffen als Frauen. Das Hauptsymptom der chronischen Bronchitis ist ständiger starker Husten mit Schleimbildung. Diese Erkrankung kann nur im Frühstadium, im Zusammenhang mit einer kompletten Vermeidung der Auslöser, geheilt werden. Befindet sie sich jedoch schon in einem fortgeschrittenerem Stadium, können ausschließlich die Symptome gemildert werden, wobei die Therapie das ganze Leben begleitet. Falls die Behandlung ausbleibt und die Betroffenen weiterhin den auslösenden Giften ausgesetzt sind, kann die chronischen Bronchitis zu einer chronisch obstruktiven Bronchitis werden und im Anschluss kann ein Lungenemphysem oder ein Bronchialkarzinom entstehen.
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