Bulimia nervosa

Bei der Bulimia nervosa handelt es sich um eine Essstörung, bei welcher sich Anfälle von Heißhunger, innerhalb welcher sehr große Mengen an Nahrung verzehrt werden, und selbst ausgelöstes Erbrechen, zusammen mit Medikamentenmissbrauch (besonders Abführmittel), abwechseln. Die Erkrankung wird oft erst späht entdeckt, da die Betroffenen meistens ein durchschnittliches Körpergewicht haben und die Essstörung geheim halten. Frauen sind, aufgrund des gesellschaftlich vorherrschendem Schlankheitsideals, häufiger davon betroffen als Männer. Ansonsten führen neben genetischen Dispositionen noch viele weitere Ursachen zu dieser Erkrankung die individuell verschieden sind. Die Therapie zielt auf die Normalisierung des Essverhaltens und die psychotherapeutische Behandlung der auslösenden Probleme und manchmal ist auch Medikation erforderlich. Bei 40 % der Betroffenen wird die Bulimia nervosa jedoch chronisch.
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