Chlamydia trachomatis
Bei der Chlamydia trachomatis handelt es sich um eine Infektionskrankheit mit Bakterien der Gattung Chlamydia. Der Nachweis über die Ansteckung wird durch Laboruntersuchungen erbracht und die Erkrankung wird je nach Erreger und Auswirkung in mehrere Typen unterteilt. Die Chlamydia trachomatis des Sterotyps A bis C wird durch Schmierinfektionen übertragen und führt zur Entstehung von Trachomen. Letztere sind schwere, chronische Bindehautentzündungen des Auges, welche die häufigste Ursache von Erblindung darstellen. Die Sterotypen C bis K werden bereits auf Neugeborenen beim Durchqueren des Geburtskanals übertragen. Erwachsene stecken sich durch Schmierinfektionen und Geschlechtsverkehr an. Dabei entstehen Neugeboreneninfektionen, reaktive Arthritis und genitale Infektionen. Bei den Sterotypen L1 bis L3 kommt es durch Geschlechtsverkehr zu einer Ansteckung, die zu Lymphadentitis führt. Im Allgemeinen sind Chlamydia Bakterien die Häufigsten Auslöser sexuell übertragbarer Krankheiten.