CMV
Der Zytomelagie-Virus (CMV) ist der Auslöser der Zytomelagie. Dabei handelt es sich um eine Infektionskrankheit, die über Speichel, Sperma und Blut übertragen werden kann, eine Inkubationszeit von zwei bis sechs Wochen hat und während der Schwangerschaft meldepflichtig ist. Wenn bereits Embryos davon betroffen sind, werden sie meist tot oder mit schweren Fehlbildungen geboren. Bei Kindern zeigen sich keine Symptome. Bei Erwachsenen hingegen erzeugt die CMV-Infektion Fieber und Lymphknotenschwellungen. Am schlimmsten ergeht es bei einer Ansteckung mit dem Zytomelagie-Virus Patienten mit einer Immunschwäche, insbesondere nach Organtransplantationen. Dabei kann die Erkrankung sogar tödlich ausgehen. Die CMV-Rentitis vermindert die Sinneswahrnehmungen bis hin zur Erblindung. Es können auch verschiedene Organe von dem Virus angegriffen werden, so dass eine CMV-Infektion zu Schädigungen im Magen-Darm-Trakt und an den Nebennieren, zu Lungenentzündungen, Hirnentzündungen und Geschwüren auf der Haut führen kann. Die Behandlung muss kurzzeitig stationär stattfinden, wobei der Virus durch eine spezielle Therapie bekämpft wird. Anschließend werden die jeweiligen Symptome behandelt.