Dünndarmtumoren

Dünndarmtumoren kommen sehr selten vor und es können dabei zwei Arten unterschieden werden. Die primären Dünndarmtumoren haben ihren Entstehungsort direkt im Darm, während die sekundären Dünndarmtumoren Metastasen anderer Krebsarten sind. Je nach Ursprungsgewebe werden die Dünndarmtumoren in Karzinome, Sarkome, Lymphome und Karzinoide unterteilt. Die Entstehungsursache ist noch nicht vollständig geklärt, jedoch wird vorausgesetzt, dass die Tumorbildung im Dünndarm durch bestimmte Dünndarmerkrankungen begünstigt wird. Anfangs treten kaum oder nur sehr unspezifische Symptome, wie Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Verstopfung und Durchfall auf. Wenn der Tumor weiter wächst, kann es zu kolikartigen Bauchschmerzen und Blutungen und schlimmstenfalls zum Darmverschluss kommen. Gutartige Dünndarmtumoren werden chirurgisch entfernt, sobald sie Schwierigkeiten, wie Darmverengungen und Blutungen erzeugen. Bösartige, maligne Dünndarmtumoren werden je nach Art, Ort und Stadium operativ entnommen oder durch Strahlen- und Chemotherapie behandelt.
psychologe.de
mehr... mehr... mehr... mehr... mehr...