Eisenmangelanämie

Bei der Eisenmangelanämie handelt es sich um Blutarmut, die auf zu wenig Eisen im Körper zurückzuführen ist und mit 80 % die häufigste Form der Anämie ist. Sie äußert sich durch Blässe, Schwäche, Müdigkeit und Atemnot bei den Betroffenen und wird durch chronischen Blutverlust verursacht. Letzterer kann durch Blutungen aus dem Magen-Darm-Trakt, etwa wegen Hämorrhoiden, Magengeschwüren oder Tumoren, oder durch starke Menstruationsblutungen entstehen. Auch eine zu geringe oder fehlende Eisenaufnahme kann die Eisenmangelanämie hervorrufen. Die Therapie zielt in erster Linie darauf, die Blutungsquelle zu stoppen. Ist dies nicht möglich (z. B. Menstruation), ist eine Eisenzufuhr erforderlich.
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