Fragiles-X-Syndrom

Das Fragile-X-Syndrom (fra(x)-Syndrom oder Martin-Bell-Syndrom) ist die häufigste Ursache einer genetischen Entwicklungsstörung, von welcher Männer öfters betroffen sind als Frauen. Dabei handelt es sich um eine Mutation des Gens FMR 1 des X-Chromosoms, die durch ein besonderes Vererbungsmuster weitergegeben wird. Die Symptome können von Lernschwierigkeiten bis hin zu schwerwiegenden geistigen Behinderungen reichen. Bei Kindern mit dieser genetischen Besonderheit zeigen sich Entwicklungsstörungen, Probleme beim Sprechen und Sprachverständnis und manchmal Hyperaktivität. Jugendliche und Erwachsene weisen auch körperliche Merkmale auf, wie beispielsweise ein langes Gesicht, eine großes Kinn, große Ohren und große Hoden. Die Minderung der Intelligenz nimmt mit dem fortschreitendem Alter zu. Für das Fragile-X-Syndrom gibt es keine Therapie, jedoch durch Logopädie, Ergotherapie und weitere Maßnahmen kann die Integration der Betroffenen optimiert werden.
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