Frühsommer-Meningo-Enzephalitis
Bei der Frühsommer-Meningo-Enzephalitis (FSME) handelt es sich um eine, durch Zecken übertragene, Infektionserkrankung, die durch FSME-Viren verursacht wird. Diese Viren bedürfen einer Temperatur von mindestens acht Grad Celsius, so dass die Infektion nur während der wärmeren Jahreszeiten stattfinden kann und daher ihren Namen hat. In den meisten Fällen ist eine FSME-Infektion harmlos und verläuft sogar ohne Symptome. Bei 20 - 25 % der Infizierten treten grippenähnliche Beschwerden auf, die auch nicht weiter bedenklich sind. Nur bei fünf bis zehn Prozent der Ansteckungen kommt es zu einer sehr schweren Erkrankung, die das zentrale Nervensystem schädigt und in Einzelfällen mit dem Tod der Betroffenen endet. Zur Zeit ist noch keine Therapie für FSME möglich aber es gibt verschiedene Maßnahmen, um einer Infektion vorzubeugen, wie Zeckenimpfungen, Schutz durch Kleidung, die Zecken frühzeitig und richtig entfernen und Schutzimpfungen für Personen aus Risikogebieten.