Kehldeckelentzündung
Die Kehldeckelentzündung oder Epiglottitis ist eine bakterielle Infektion des Kehldeckels, die durch das Bakterium Haemophilus influenzae ausgelöst wird und lebensbedrohlich ist. Es gibt sechs Formen der Infektion, die jeweils einen unterschiedlichen Kapselaufbau vorweisen. Die Anzeichen dieser Infektion sind Fieber, Abgeschlagenheit, Lymphknotenschwellungen am Hals, starke Halsschmerzen, Sprechschwierigkeiten und vermehrter Speichelfluss. Im Verlauf der Erkrankung schwillt der Kehldeckel sehr schnell an, was zu Atemnot bis hin zur Erstickung führen kann. Bei einer Kehldeckelentzündung ist es entscheidend, dass der Transport der Betroffenen ins Krankenhaus schnell erfolgt. Dort werden die Atemwege der Patienten, meist durch Intubation, freigelegt und antibiotische Infusionen verabreicht. In den meisten Fällen führt Typ B zu einer schwerwiegenden Erkrankung und gegen diesen gibt es eine prophylaktische Schutzimpfung.