Lassa-Fieber
Lassa-Fieber ist nur in Westafrika verbreitet und gehört zu der Gruppe der hämorrhagischen Fieber (blutige Fieber). In fünf bis zwanzig Prozent der Fälle endet die Erkrankung tödlich. Die Übertragung erfolgt bei mangelnder Hygiene über Blut und Ausscheidungen und durch infizierte Ratten. Die Erkrankung äußert sich zunächst durch grippeähnliche Symptome, die darüber hinaus mit Übelkeit, Erbrechen und Durchfall einhergehen. Während eines späteren Stadiums treten Blutungen der inneren Organe auf. Infolge des Blutverlustes kann zu einem Schock kommen. Für das Lassa-Fieber gibt es keine heilende Behandlung, so dass nur eine Hemmung der Vermehrung der Viren und eine Linderung der Symptome, welche in erster Linie eine Schocktherapie beinhaltet, möglich sind.