Lungenemphysem
Das Lungenemphysem gehört zu der Gruppe der COPD (chronic obstructive plumonary disease = chronisch obstruktive Lungenerkrankungen) und bezeichnet eine pathologische Überblähung der Lunge. In einem akuten Stadium tritt es im Zusammenhang mit einem asthmatischen Anfall auf und ist heilbar. Das chronische Lungenemphysem ist in seltenen fällen angeboren und entsteht meistens bei Rauchern nach dem 50. Lebensjahr, wobei es die Folgeerkrankung einer chronischen oder einer obstruktiven chronischen Bronchitis ist. Weitere Entstehungsursachen der chronischen Form der Erkrankung sind Staub, chemische Stoffe oder Druckbelastungen und sie äußert sich durch Atemnot, Husten, Auswurf und einem geblähten Brustkorb. Bereits entstandene Veränderungen der Lunge sind irreversibel, so dass sich die Therapie darauf beschränkt, den Krankheitsverlauf zu verzögern. Dafür müssen die Betroffenen die Auslöser der Erkrankung meiden. Große Emphysemblasen können operativ entfernt werden. In einem fortgeschrittenen Stadium ist die Sauerstoffzufuhr erforderlich und in sehr schweren Fällen muss eine Lungentransfusion stattfinden.