Bei der Lymphangitis handelt es sich um eine Entzündung der Lymphbanen. Die akute Lymphangitis wird meistens durch Bakterien, Staphylokokken und Streptokokken, und seltener durch Pilze ausgelöst, die bei Verletzungen der Haut, Erkrankungen, Entzündungen des umliegenden Gewebes und während der Schwangerschaft eindringen können. Dabei breitet sich die Infektion sehr schnell auf der Haut in der Muskulatur des Bindegewebes und in einzelnen Organen entlang der Lymphgefäße aus. Das entzündete Lymphgefäß erscheint dann als roter Streifen unter der Haut und die umliegenden Gefäße sind geschwollen und schmerzen. Oft haben die Betroffenen auch Fieber und Schüttelfrost. Im Verlauf können in den Lymphknoten Abszesse entstehen und durch den Rücktransport der Lymphe in den Kreislauf, besteht die Gefahr einer Blutvergiftung. Wenn die Veränderungen an den Lymphknoten langsam auftreten und die akute Lymphangitis sich häufig wiederholt, hat eine Chronifizierung stattgefunden. Die Ursachen der chronischen Lymphangitis sind eine schlecht ausgeheilte akute Form der Erkrankung, ein defekter Klappenapparat oder ein operativer Eingriff. Zusätzlich zu den Symptomen der akuten Form äußert sich die chronische Erkrankung durch Schwere und Spannungsgefühle in den betroffenen Körperregionen und Ekzemen. In schlimmen Fällen können Hautschichten zerstört werden. Die Behandlung der akuten Lymphangitis beinhaltet das Ruhigstellen der betroffenen Extremitäten und die Verabreichung von Antibiotika und bei schweren Infektionen ist ein chirurgischer Eingriff erforderlich. Sobald eine Chronifizierung stattgefunden hat und sich ein Lymphon gebildet hat, sollten jegliche Verletzungen vermieden werden. Lust auf
Wellnessurlaub in Salzburg zu den besten Preisen?