Magersucht

Die Magersucht, auch Anorexia nervosa genannt, ist eine pathologische Essstörung, bei welcher die Erkrankten das Ziel verfolgen, ihr Körperwicht zu reduzieren. Sie kommt überwiegend bei Mädchen während der Pubertät vor, da sie ständig mit dem sozial propagierten Schlankheitsideal konfrontiert werden. Weitere Ursachen dafür sind genetische Voraussetzungen und familiäre Probleme. Durch die viel zu schnelle und zu stark ausgeprägte Gewichtreduktion kommt es zu schwerwiegenden Beschädigungen der inneren Organe, so dass die Erkrankung in 10 - 15 Prozent der Fälle tödlich endet. Die Therapie der Anorexia nervosa muss stationär stattfinden. Sie beinhaltet die Wiederherstellung des Normalgewichtes und die Stärkung des Selbstwertgefühls, sowie die Anpassung der krankhaft verzerrten Selbstwahrnehmung der Betroffenen an die Realität. Häufig werden diese Behandlungen durch eine Psychotherapie ergänzt, innerhalb welcher die ursächliche Probleme bearbeitet werden und zu welcher Familienmitglieder oder andere nahestehenden Personen der Patienten hinzugezogen und informiert werden.
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