Mononukleose
Die Mononukleose, auch Pfeiffersches Drüsenfieber genannt, ist eine Erkrankung des Lymphgewebes, deren Auslöser das Epstein-Barr-Virus ist. Davon sind vorwiegend ältere Kinder und junge Erwachsene betroffen, wobei sich nach einer Infektion eine lebenslange Immunität gegen dieses Virus einstellt. Die Übertragung findet oral statt und die Inkubationszeit beträgt fünf bis sieben Wochen. Die Leitsymptome der Erkrankung sind Fieber und Lymphknotenanschwellungen. Der Krankheitsverlauf ist in der Regel unproblematisch, so dass die Therapie sich nur auf die Behandlung der Symptome beschränkt. In seltenen Fällen kommt es zu einer Chronifizierung, wobei die Betroffenen mehrere Monate hinweg an Fieber, Abgeschlagenheit und einem ausgeprägtem Krankheitsgefühl leiden.