Mukoviszidose
Die Mukoviszidose oder zystische Fibrose ist eine Erbkrankheit, die auf einem Gendefekt beruht und von welcher überwiegend Personen aus der weißen Bevölkerung betroffen sind. Bei der Mukoviszidose bildet sich eine zäher Schleim in der Lunge, der Leber, der Bauchspeicheldrüse und im Dünndarm, welcher die Funktionen der betreffenden Organe beeinträchtigt. Das erste Anzeichen ist ein Darmverschluss bei Säuglingen. Später entstehen Beschwerden, welche auf den Befall der Lunge zurückzuführen sind. Immer wiederkehrende Infektionen müssen jedes Mal mit Antibiotika bekämpft werden, wobei sich die Atmung verschlechtert. Eine Lungentransplantation ist nur in seltenen Fällen möglich und erfolgreich. Der Befall der Leber und der Bauchspeicheldrüse sind hingegen gut durch Medikamente therapierbar. Da es keine heilende Behandlung des Gendefekts gibt, ist nur eine symptomatische Therapie möglich. Die Lebenserwartung bei Mukoviszidose liegt im Durchschnitt bei 35 Jahren.