Niedriger Blutdruck
Niedriger Blutdruck, fachlich als Hypotonie bezeichnet, äußert sich durch Müdigkeit, kalte Hände und Füße, Schwindel, Schwarzwerden vor den Augen, Sehstörungen, Ohrensausen und Ohnmacht, wobei der plötzliche Blutabfall auch zu einem Kollaps führen kann. Die Symptome der Hypotonie entstehen überwiegend bei Stress, Überlastung, langem Stehen, in überheizten Räumen oder beim plötzlichem Aufstehen. Oft können sie auf eine orthostatische Dysregulation, Herzkreislaufstörungen, endokrine Störungen, Medikamente oder Flüssigkeitsentzug zurückgeführt werden. Meistens leiden junge, sehr schlanke Frauen an einem zu niedrigem Blutdruck. Eine Behandlung erfolgt nur dann, wenn konkrete Beschwerden vorliegen, die auf eine Grunderkrankung hinweisen. Es gibt jedoch eine Reihe von Maßnahmen, den Blutdruck stabilisieren, wie unter anderem die Vermeidung von Überlastung, eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme, sportliche Betätigung, Wechselduschen und Massagen.