Osteoporose
Die Osteoporose oder der Knochenschwund ist die häufigste Erkrankung der Knochen. Sie tritt überwiegend ab dem 50. Lebensjahr auf. Dabei handelt es sich um einen übermäßigen Abbau der Knochenmasse und eine Abnahme der Knochenstruktur und -funktion. Die bekanntesten Formen des Knochenschwunds sind die postklimakterische Osteoporose und die Altersosteoporose. Verursacht wird die Erkrankung durch eine genetische Veranlagung, zu wenig physischer Aktivität, einem Mangel an Kalzium und Vitamin D und einem Östrogenmangel bei Frauen. Die Osteoporose äußert sich durch starke Knochenschmerzen und dauerhafte Veränderungen des Skeletts, wie zum Beispiel eine Reduktion der Körpergröße. Aufgrund der Erkrankung bestehet ein erhöhtes Risiko für Knochenbrüche. Als Prophylaxe ist eine kalziumreiche Ernährung und ausreichende Bewegung ratsam. Während des Frühstadiums ist eine Erkennung der Osteoporose nur eingeschränkt möglich. Erst später kann sie durch Röntgenaufnahmen diagnostiziert werden. Die Therapie erfolgt über Medikation, wobei die Erkrankung unbehandelt zur Invalidität führt.