Otosklerose
Bei der Otosklerose handelt es sich um eine schubweise auftretende Schwerhörigkeit, die sich langsam entwickelt und bis zur Taubheit führen kann. Verursacht wird die Erkrankung durch entzündungsähnliche Umbauprozesse des Knochens, bei welchen eine Fixierung der Steigbügelfußplatte im Mittelohr stattfindet. Häufig geht die Otosklerose mit Tinitus einher. Weitere Krankheitsauslöser sind genetische Veranlagungen, hormonelle Einflüsse oder Virusinfektionen. Zur Behandlung der Otosklerose ist eine Operation erforderlich, bei welcher die Schwingungsfähigkeit der Gehörknöchelchenkette wieder hergestellt wird.