Rabies

Rabies oder Lyssa ist eine schwere Infektionskrankheit, die allgemein unter der Bezeichnung Tollwut bekannt ist. Die Übertragung der Tollwut-Viren findet über den Biss eines infizierten Tieres statt, wobei Wildtiere Katzen und Hunde anstecken, welche anschließend die Viren auf Menschen übertragen, was jedoch sehr selten vorkommt. Die Inkubationszeit beträgt beim Menschen drei bis acht Wochen und ist von der Entfernung des Bisses vom Gehirn abhängig. Nach dem Ausbruch der Erkrankung unterscheidet man drei symptomatische Phasen. Das Vorläuferstadium äußert sich durch Brennen, Jucken und Schmerzen im Bereich der Bisswunde, Appetitlosigkeit, Kopfschmerzen und Fieber. Daraufhin setzt die akute neurologische Phase ein, welche durch Angst, Unruhe, einem Stimmungswechsel zwischen Aggression und Depression, Hydrophobie und Krämpfen in der Schlundmuskulatur gekennzeichnet ist. Letzteres löst Angst vor dem Schlucken aus, so dass es zu Speichelfluss kommt. Während des Endstadiums fallen die Infizierten in ein Koma und versterben. Nach einem Biss muss dass Gesundheitsamt verständigt werden. Die Behandlung erfolgt intensivmedizinisch. Dabei wird die Wunde gespült und desinfiziert und es werden eine Injektion gegen Tollwut und eine Tetanusimpfung verabreicht.
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