Renale Anämie
Bei der renalen Anämie handelt es sich um Blutarmut, die durch die Nieren bedingt ist. Sie beruht auf einer zu geringen Produktion des Hormons Erythropin, welches die Bildung der roten Blutkörperchen im Knochenmark anregt. Da 95 % des Erythropin in den Nieren gebildet wird, entsteht die renale Anämie bei chronischem Nierenversagen. Daraufhin erhalten die Betroffenen ein genetisch hergestelltes Erythropin regelmäßig als Injektion verabreicht, wodurch ihnen die Bluttransfusion erspart wird.