Schilddrüsenentzündung

Die Schilddrüsenentzündung (Tyreoidits) ist eine Entzündung des Schilddrüsengewebes. Sie kann genetisch bedingt sein oder durch Hepatitis C oder durch Infektionen hervorgerufen werden, wobei Frauen ungefähr zehn mal häufiger davon betroffen sind als Männer. Die Tyreoidits kennt eine akute, eine subakute und eine chronische Verlaufsform, die jeweils unterschiedliche Krankheitsbilder vorweisen. Die akute Schilddrüsenentzündung äußert sich durch hohes Fieber, durch eine Schwellung, Überwärmung und Rötung am Hals, durch Schwellungen der Lymphknoten, Schluckbeschwerden und Heiserkeit. Die Behandlung der Erkrankung erfolgt durch die Verabreichung von Antibiotika und Kortisonpräparaten. Darüber hinaus empfehlen sich Bettruhe und kalte Umschläge. Bei der subakuten Form der Erkrankung entsteht eine schmerzhafte Vergrößerung der Schilddrüse, die mit Fieber, Schluckbeschwerden, Heiserkeit und einem ausgeprägten Krankheitsgefühl einhergeht. Die Heilung tritt in den meisten Fällen von selbst ein, kann aber auch durch heilungsunterstützende Medikation gefördert werden. Bei der chronischen Tyreoidits kommt es zu einer zunehmenden Schwellung am Hals und sie kann zu einer Schilddrüsenunter- oder zu einer Überfunktion führen, welche mit einer Hormonersatztherapie behandelt werden müssen. Ansonsten ist in diesem Fall nur eine symptomatische Therapie möglich.Beamten-Krankenversicherungen
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