Walker-Warburg-Syndrom

Das Walker-Warburg-Syndrom (WWS) ist die schwerste Form der Lissenzephalie. Diese bezeichnet eine Migration der Nervenzellen des Gehirns bei Embryos in den ersten ein bis vier Monaten der Schwangerschaft, infolge derer die Oberfläche der Großhirnrinde Betroffener eine glatte Ausprägung, statt einer gefurchten hat. Kinder mit WWS verbleiben auf der Entwicklungsstufe eines Säuglings und weisen schwere physische und geistige Defizite auf. Ihre Lebenserwartung beträgt höchstens ein Jahr und es gibt noch keine heilende Therapie, so dass die Behandlung nur Krankengymnastik und Beschäftigungstherapie beinhaltet.
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