West-Nil-Fieber

Das West-Nil-Fieber wurde nach seinem Entdeckungsort benannt, ist aber inzwischen weltweit sehr verbreitet. Es handelt sich dabei um eine virale Infektionskrankheit, die durch Mückenstiche ausgelöst wird, wobei Vögel, insbesondere Krähen, als Überträger dienen. Der erste Hinweis einer bestehenden Infektionsgefahr sind tote Vögel. Die Infektion verläuft bei Menschen in den meisten Fällen symptomfrei und heilt nach ca. fünf Tagen wieder ab. Manchmal entsteht kurz vor der Heilung ein Ausschlag auf der Haut. Bei eineigen Infizierten kommt es jedoch zu leichten, grippeähnlichen Symptomen, die mit Übelkeit, Erbrechen und Durchfällen einhergehen. Bei älteren Personen und Kindern kann das West-Nil-Fieber allerdings einen schwerwiegenden Verlauf annehmen und sogar tödlich enden. Gegen diese Erkrankung gibt es keine Schutzimpfung und keine heilende Therapie, so dass nur die Symptome gemildert werden können.
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