Zytomegalie

Die Zytomegalie, auch als Einschlusskörperchenkrankheit bezeichnet, ist eine virale Infektionskrankheit. Bei relativ gesunden Personen verursacht sie kaum Beschwerden, kann jedoch für Neugeborene und Personen mit einem geschwächten Immunsystem schwerwiegende Folgen haben und sogar tödlich enden. Bei Neugeborenen kann die Zytomegalie zu geistigen Behinderungen, Taubheit, Lungenentzündung, Hepatitis und Rentitis führen. Bei Erwachsenen, deren Immunsystem schwach ist, können Leber, Lunge, Augen und der Magen-Darm-Trakt angegriffen werden. Einen weiteren Risikofaktor stellen Organtransplantationen dar. Eine symptomatische oder eine präventive - die Folgekomplikationen betreffende - Behandlung findet nur statt wenn Beschwerden bzw. eine Gefährdung besteht.
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